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		<title>Entscheidung GmbH Blog</title>
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		<description>Entscheidung GmbH</description>
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			<title>Entscheidung GmbH Blog</title>
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		<lastBuildDate>Fri, 27 Apr 2012 09:39:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>&quot;Wir beten für Sie!&quot;</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////wir-beten-fuer-sie/</link>
			<description>&quot;Das Gebet ist die geheimnisvolle Verbindung von der Ohnmacht des Menschen zur Allmacht Gottes.&quot;...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Wie kann ich dem Gebetsteam mein Anliegen mitteilen?</strong>
Auf den Internetseiten von Geschenke der Hoffnung und unserer Zeitschrift „Entscheidung“ gibt es ein Formular für Gebetsanliegen. Hier kann uns jeder, der Gebet sucht, eine kurze Nachricht mit seinem Anliegen schicken&nbsp; – auch anonym. Manchmal ergibt sich auch in Gesprächen mit Spendern oder Abonnenten der „Entscheidung“ der Wunsch nach Gebet. Und dann sind da noch Menschen, die uns per Post bitten, für sie zu beten – weil sie von unserem Gebetsteam gehört haben.

<strong>Wofür betet das Team am häufigsten?</strong>
Hier fallen mir drei größere Bereiche auf: Zum einen berichten uns viele Menschen von Krankheiten, die sie selbst oder nahestehende Menschen haben. Auch Beziehungen in Ehe, Familie, Freundschaften und Beruf sind immer wieder ein Gebetsanliegen. Und schließlich erfahren wir auch von Schicksalen, in denen es um finanzielle Nöte, Arbeitslosigkeit und allgemein herausfordernde Lebensumstände geht.

<strong>Gibt es besonders berührende Bitten?</strong>
&nbsp;Da wir alle Anliegen vertraulich behandeln, möchte ich keine Details weitergeben. Aber es gibt häufig&nbsp; Anliegen, die uns sehr berühren und uns nahegehen. 

<strong>Wird für jedes Anliegen einzeln gebetet?</strong>
Ja. Wir im Gebetsteam treffen uns einmal wöchentlich zum Beten. Zwar kann aufgrund der Fülle nicht jede Woche für jedes Anliegen gebetet werden, aber zum Schluss schließen wir alle in einem Gebet ein. Und wenn ein Problem besonders akut ist, steht es natürlich ganz oben auf der Gebetsliste.

<strong>Gab es schon einmal eine obskure Anfrage?</strong>
Wir bringen jedes Anliegen vor Gott und es liegt an ihm, darauf zu reagieren. Wenn wir nicht wissen, was wir damit anfangen sollen, haben wir das Vertrauen, dass Gott es ganz genau weiß.

<strong>Gibt es Gebetserhörungen?</strong>
Ja, wir erhalten des Öfteren Rückmeldungen von Menschen, die uns mitteilen, dass sich ihre Situation verbessert hat. Es ist schön zu hören, wie viel Gebet bewirken kann.

<strong>Und was ist, wenn eine Antwort von Gott doch einmal ausbleibt?</strong>
Wir dürfen nicht erwarten, dass sich sofort etwas ändert: Gott ist ja kein Wunscherfüllungs-Automat. Aber wir wissen, dass er unser liebender Vater im Himmel ist und dass unsere Gebete nicht an der Decke hängen bleiben, sondern wirklich ankommen. Er hört sie und er reagiert – auch wenn er das manchmal vielleicht anders macht, als wir uns das vorstellen … 
<h2></h2>
<h2></h2>
<h2>Und so kommen Ihre Gebetsanliegen zu uns: &nbsp;</h2>
Nutzen Sie die Formulare auf den Internetseiten <link 69 - internal-link "Weitere Informationen zu ... .">der &quot;Entscheidung&quot;</link> und <link http://www.geschenke-der-hoffnung.org/gebet/ - external-link-new-window "Opens external link in new window">von Geschenke der Hoffnung e.V. </link>
Oder schreiben Sie eine E-Mail an <link gebetsanliegen@geschenke-der-hoffnung.org>gebetsanliegen@geschenke-der-hoffnung.org</link>
Wir beten für Sie. Vertraulich und anonym.

]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 27 Apr 2012 09:39:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grabungshelfer gesucht!</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////grabungshelfer-gesucht/</link>
			<description>Für Ausgrabungen in Dan und Qumran werden noch Helfer gesucht, die Bibelgeschichte live erleben...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dr. David Ilan, Direktor des Hebrew Union College in Jerusalem, hat interessante Jobs zu vergeben: Wer hautnah miterleben möchte, was das Volk Israel etwa 1.000 Jahre vor Christi Geburt erlebte, sollte sich als Ausgrabungshelfer bei David Ilan melden. Er ist Leiter der Ausgrabungen vom Tel Dan und sucht für die kommende Grabung&nbsp;<strong>vom 24. Juni bis 19. Juli 2012</strong><em>&nbsp;</em>noch Menschen, die ihn bei seinen archäologischen Forschungen unterstützen möchten.
<strong>Zwei goldene Kälber</strong>
Der Tel Dan liegt nahe zur syrischen Grenze unweit des Hermon und ist von der Bibel her bekannt durch den Ausspruch: &quot;Von Dan bis Beersehva&quot;. Nach dem Tod von König Salomo zerfiel Israel in ein Süd- und ein Nordreich. Erster König des Nordreichs mit seinen zehn Stämmen, wurde Jerobeam, ein ehemaliger Beamter Salomos (vgl. 1. Könige 11,26; 12,20). Er regierte von 932-911 v. Chr. Aus Angst, dass seine Untertanen bei den hohen Festtagen zum Tempel nach Jerusalem - also ins feindliche Südreich - pilgern und König Rehabeam wieder untertan werden könnten, ließ er zwei goldene Kälber an den entgegengesetzten Grenzen seines Königreiches aufstellen. Seine Untertanen sollten diesen Götzenbildern opfern. Jerobeam stellte das eine Kalb im Süden in Bethel auf, das andere errichtete er in Dan. &quot;Zum Volk aber sagte er: Es ist zu viel für euch, nach Jerusalem hinaufzugehen. Siehe da, Israel, deine Götter, die dich aus dem Land Ägypten heraufgeführt haben&quot; (1. Könige 12, 27-28). Weil Jerobeam die Israeliten zum Götzendienst verführte, wurde er von Gott mit dem Tod bestraft (vgl. 1. Könige 15,29).&nbsp;
<strong>Sensationelle Inschrift</strong>
Bei den Ausgrabungen im Tel Dan wurden Reste eines Höhenheiligtums aus dem Ende des späten 10. Jh. v. Chr. entdeckt. In dem Kultbezirk stand auch ein mächtiger gehörnter Opferaltar, etwa 5 mal 6 Meter groß. Eines der wuchtigen Hörner des Altars wurde noch entdeckt. Von Jerobeam gegründet, wurde das Heiligtum von König Ahab im 9. Jh. v. Chr. ausgebaut. Auch die weiteren Könige Israels ließen nicht vom Götzendienst ab, was schließlich zum Untergang des Nordreiches führte (vgl. 2. Könige 17,21-23).&nbsp;
Zu den eindrücklichen Funden aus Tel Dan gehört ebenso ein Rauchopferaltar mit den bisher ältesten entdeckten Weihrauchschaufeln (8. Jh. v. Chr.). Seit fast 40 Jahren wird in Dan gegraben. Der Tel Dan gilt als eine der bedeutendsten Ausgrabungsstätten in Israel. Hier wurde auch die berühmte Tel-Dan-Inschrift gefunden mit der ersten außerbiblischen Erwähnung von König David. Und: Es wird gehofft, weitere Fragmente der Inschrift zu finden!&nbsp;
Von zirka 1800 v. Chr. stammt das kanaanitische Tor aus Lehmziegeln, mit einem Rundbogen. Es ist ebenso einzigartig wie die israelitische Befestigung aus der Eisenzeit. Wer in Dan gräbt, erlebt Bibelgeschichte live!
<link http://www.ngsba.org/en/dig-with-us _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Hier gibt es weitere Informationen (auch zu den Kosten der Grabung).</link>

<strong>Nur noch fünf Plätze am Toten Meer</strong>
Außerdem sind noch fünf Plätze frei für Grabunsghelfer bei den kommenden Ausgrabungen in Qumran, dem Fundort der berühmten Schriftrollen vom Toten Meer. Die Grabung leitet Prof. Randall Price (USA), gegraben wird hier&nbsp;<strong>vom 15. Mai bis 10. Juni 2012</strong>.&nbsp;
<link http://www.worldofthebible.com/news.htm _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">Weiterführende Informationen finden sich hier.</link>

<em>Alexander Schick ist Bestsellerautor und hat viele Bücher und Artikel zu Qumran veröffentlicht. Er ist Leiter des größten biblischen Wandermuseums in Europa.</em>
<link http://www.bibelausstellung.de/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">www.bibelausstellung.de</link>]]></content:encoded>
			
			<author>Schick.Sylt@freenet.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 08:57:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Buchtipp 2: Die Decke des Schweigen</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////buchtipp-2-decke-des-schweigen/</link>
			<description>Die Decke des Schweigens wird weitergegeben. Und wahrscheinlich sind auch Sie mehr davon betroffen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<em>&quot;Unsere Väter haben gesündigt und leben nicht mehr, wir aber müssen ihre Schuld tragen.&quot; (Klagelieder 5,7)</em>
Dieser Vers aus dem Alten Testament fasst die Beobachtungen und Erlebnisse zusammen, die Jobst Bittner in seinem Buch &quot;Die Decke des Schweigens&quot; aufgeschrieben hat. Der Theologe widmet sich den Greueltaten des Holocaust und den Konsequenzen.
<strong>Alle schweigen</strong>
Bittners These ist gewagt: Etwa drei Viertel der deutschen Familien leiden immer noch unter den schrecklichen Folgen des Zweiten Weltkriegs. Den wenigsten von ihnen ist das bewusst. Doch Flucht und Vertreibung, traumatische Erfahrungen und schuldhafte Verstrickungen belasten auch heute nachfolgende Generationen. Schweigen, so Bittner weiter, ist das gemeinsame Kennzeichen der Betroffenen - sowohl der Opfer als auch der Täter. Die &quot;Decke des Schweigens&quot; wird von Generation zu Generation weitergegeben und verhindert Versöhnung und Heilung. Wie lässt sich diese Situation aufbrechen?
<strong>Für andere Buße tun?</strong>&nbsp;
Im interessantesten, und sicher auch umstrittensten, Kapitel des Buches stellt der Autor die Frage, ob stellvertretende Buße möglich ist. Ohne dogmatisch zu werden, untersucht Bittner Begriffe wie Kollektivschuld oder Erbsünde. Dem Leser eröffnen sich hier völlig neue Sichtweisen und Erkenntnisse. Kann die mittlerweile vierte Generation nach dem Krieg (noch) um Vergebung bitten? Jobst Bittner betrachtet hierfür vier Bereiche:
<ul><li>die Ebene von Städten und Nationen</li><li>die Ebene der Vorfahren</li><li>die Ebene des eigenen Lebens</li><li>die Ebene der Opfer</li></ul>
Der Autor ermutigt hier, neue Wege zu gehen, um so Heilung und Segen auf den vier Ebenen zu erfahren.
<strong>Lösungswege</strong>&nbsp;
Mit dem Buch &quot;Die Decke des Schweigens&quot; ist Jobst Bittner eine hervorragende Analyse der Kriegs- und Nachkriegsgenerationen gelungen. Bemerkenswert ist, dass er nicht bei der Beschreibung des Problems stehen bleibt, sondern Wege aufzeigt, wie die Decke des Schweigens durchbrochen werden kann. Ausgehend von seinen eigenen Erfahrungen in Tübingen - einer Stadt, die zur Zeit des Nationalsozialismus ein ideologisches Zentrum war, aus dem Massenmörder und Rassentheoretiker hervorgingen - beleuchtet Bittner, wie tiefgreifende Veränderung möglich ist.&nbsp;
<strong>Brandaktuelles Thema</strong>
Das Buch ist sicherlich in erster Linie für Christen geschrieben, aber da der Autor die Situation aus biblisch-theologischer und psychologischer Sicht erfasst, ist &quot;Die Decke des Schweigens&quot; für jeden Leser eine spannende und aufschlussreiche Lektüre.
Dass das Thema auch die jüngere Generation sehr beschäftigt, zeigt zum Beispiel die neue Inszenierung der Tänzerin Iris Mirjam Behnke. In ihrem Tanztheaterstück &quot;... was zum Leben übrig bleibt ...&quot; setzt sie sich ebenfalls mit der Problematik der schwelenden Schuld auseinander. Ein Interview mit der Tänzerin in der &quot;Entscheidung&quot; finden Sie hier&nbsp;<link fileadmin/user_upload/pdf/Blog/E_1_2012_Interview_Behnke.pdf _blank download "Herunterladen des/r ... .">[zur pdf-Datei]</link>.
<strong>Buchtipp:</strong>&nbsp;
Jobst Bittner: Die Decke des Schweigens, TOS Verlag 2011, 318 Seiten, 16,95 Euro]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@entscheidung.org</author>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 12:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Buchtipp 1: Szenen der Bibel</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////buchtipp-1-szenen-der-bibel/</link>
			<description>Im 18. Jahrhundert waren sie ein Renner und jeder, der Wohlstand und seine Frömmigkeit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Gleich vorweg: Das Buch von Leoni und Albrecht von Kortzfleisch ist kein simples Buch über Fliesen. Es ist ein biblisches Studienbuch. Eine Lektüre, in die jeder eintaucht - selbst wenn er keine Ahnung oder keine Lust auf die Bibel hat. Nahezu alle Geschichten des Alten und Neuen Testaments werden hier anhand von antiken Wandfliesen nacherzählt. Lebendig, anschaulich und verständlich.&nbsp;
<strong>Bibel für Analphabeten</strong>
Einleitend führt das Autorenpaar kurz in den kunstgeschichtlichen Hintergrund der Bibelfliesen ein. Diese zierten im 18. Jahrhundert vorwiegend in Norddeutschland und den Niederlanden die Wände in Küchen und Wohnräumen, die Einfassungen von Kaminen und Öfen. Erst in neuerer Zeit dienten sie auch als Dekoration für Tischplatten, Wandleuchter und Untersetzer. Gerade Menschen, die weder lesen noch schreiben konnten, profitierten vom blauen Wandschmuck und lernten so die Bibel kennen.
<strong>Erstaunliches Lebenswerk</strong>
Erläutert werden auch die Technik der Fliesenherstellung und die verschiedenen Fliesentypen. Der Beruf des Fliesenmalers glich dem des Kupferstechers: Er schuf nicht im eigentlichen Sinne ein neues eigenes Werk, sondern arbeitete nach Vorlage. Ein besonders produktiver unter ihnen, Barend Wybes, soll in seinen 44 Arbeitsjahren über 155.000 Bibelfliesen bemalt haben!
<strong>Ein echtes Schnäppchen</strong>
Den Hauptteil des Buches nimmt dann die Bildbetrachtung ausgewählter Bibelfliesen ein. Nach Angabe der Autoren werden nur ein Viertel der insgesamt bekannten Bildthemen behandelt und dennoch bietet sich dem Leser eine große Spannweite und ein repräsentativer Querschnitt durch die Heilige Schrift. Die Abbildungen der Fliesen erfolgen in schwarz/weiß, im Anhang finden sich 32 farbige Abbildungen, die den Reichtum dieses Kunsthandwerks noch einmal schön hervorheben.
Einziger Wermutstropfen: die beiden Inhaltsverzeichnisse für die Szenen des Alten und Neuen Testaments wurden jeweils auf Bibelfliesen gedruckt - leider kaum zu entziffern für den Leser. Nichtsdestotrotz ist dieses wunderschöne Werk in der Reihe der &quot;Bibelstudien&quot; eine umfassende und interessante Lektüre und für knapp 40 Euro ein echtes Schnäppchen.&nbsp;
Einen Artikel aus der &quot;Entscheidung&quot; von Albrecht von Kortzfleisch zum Thema Bibelfliesen finden Sie hier&nbsp;<link fileadmin/user_upload/pdf/Blog/E_1_2011_Kortzfleisch_Bibelfliesen.pdf _blank download "Herunterladen des/r ... .">[zur pdf-Datei]</link>.
<strong>Buchtipp:</strong>
Leoni von Kortzfleisch, Albrecht von Kortzfleisch: Szenen der Bibel. Antike holländische Fliesen sehen und verstehen. Bibelstudien Bd. 8, LIT Verlag 2011, 368 Seiten, 39,90 Euro]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 10:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Tag der platzenden Blasen</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////der-tag-der-platzenden-blasen/</link>
			<description>Wir haben verlernt zu glauben. Nein, wir wollten nicht mehr glauben. Es war eine Absage an alles...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir haben verlernt zu glauben. Nein, wir wollten nicht mehr glauben. Es war eine Absage an alles Heilige. Das Profane war doch nun wirklich genug! &quot;Ich glaube nur, was ich sehe&quot;, lautete die postaufklärerische Maxime. &quot;Und was ich nicht sehe, das existiert nicht&quot;, war ihr wunderentleerter Umkehrschluss.&nbsp;
<strong>Ökonomie ist unser Übergötze</strong>
Wir beschlossen, den Tanz ums goldene Kalb auf nicht zu überbietende Weise wiederaufleben zu lassen. Denn um irgendetwas muss selbst der profanste unter den Transzendenzverweigerern tanzen. Wir wollten uns nicht mehr bestimmen lassen von Gott und Geboten und Traditionen. Das modern-egoistische Heidentum der aufgeklärten Ökonomie erwählten wir als unseren Übergötzen. Auf den Weltenthron setzten wir den berstend kalten Kapitalismus. Haben ihn regieren lassen, während wir dachten, ihn zu beherrschen.&nbsp;
<strong>Pervertierte Statussymbole</strong>
Wir beteten das Geld an und die Aktien und die Börsen. Wir wollten groß werden und reich und mächtig. Ein wenig Gott wollten wir sein auf dem seifenglatten Börsenparkett. Wenn wir schon nicht unsterblich sein durften, so wollten wir uns wenigstens unsterblich machen mit unserem Einfluss und unserer gottgleich gefühlten Macht. Rücksicht ist uns zum Fremdwort, Vorsicht zum Spott, Nachsicht zum Witz geworden. Menschlichkeit gab es nur noch in Form von Spendengeldern, bei denen wir nicht den Nächsten, sondern unsere scheinbar grenzenlose Barmherzigkeit anbeteten. Spenden als pervertierte Statussymbole waren unsere höchste Moral.&nbsp;
<strong>Herzinfarkttempo</strong>
Wir hatten nur noch uns, ein jeder nur sich selbst. Wenn wir in den Spiegel sahen, dann sahen wir nur uns allein, ein jeder sich selbst. Eine Zeitlang füllten sich unser Portfolios, unser Portmonees, unsere Konten, unsere Depots. Augenscheinlich grenzenlos konnte es so weitergehen. Profit ohne Ende war unser sehnlichster Wunsch in der Eislandschaft unserer schockgefrorenen Herzen. Aber unser Herz blieb gänzlich leer, während wir auf der Überholspur in atemberaubendem Herzinfarkttempo uns selbst überholten.&nbsp;
<strong>Seine Versprechen platzen nicht</strong>
Wir haben uns verspekuliert. Im wahrsten Sinne des Wortes. Alle Blasen sind geplatzt und mit ihnen auch unsere gehetzten Träume einer egomanen Vision. Wir stehen nackt da, hilflos und schutzbedürftig wie ein neugeborenes Kind in seiner ersten Lebensminute. Es fällt uns wie Schuppen von den Augen, wie endlich wir sind und wie klein. Wie nötig wir es haben, unsere Knie zu beugen vor dem Einen, der uns noch immer die Hand hinhält, die wir schon tausendmal weggeschlagen haben im verblendeten Rausch. Wir werden still vor dem, der Ruhe geben kann, auch in der größten Rezession, in der Heuschreckenschwärme mit Gewinnwarnungen rasseln. Es ist keine Rettung als bei Ihm. Mögen alle Blasen platzen, seine Versprechen platzen nicht, seine Liebe bleibt. Über alle Krisen hinaus, wenn wir sie nur annehmen.&nbsp;

<em>Benjamin Piel arbeitet als Redakteur bei der Schweriner Volkszeitung. Er ist Gewinner des KEP-Nachwuchsjournalistenpreises 2011 für engagierte Berichterstattung der Christlichen Medienakademie.</em>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Fri, 06 Jan 2012 17:22:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Mein Advent</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////mein-advent/</link>
			<description>Wir wollten wissen: Welche Rituale liegen Ihnen in der Adventszeit am Herzen? Und was macht Ihnen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wie wir den Advent erleben: Wenn es mein Dienstplan erlaubt, besuchen wir das jährliche Weihnachtskonzert in unserer Gemeinde und ich werde den Gottesdienst für verweiste Eltern besuchen, den gestaltet die Nachbargemeinde. Unsere Wohnung wird geschmückt. Das Wichtigste dabei ist der Herrnhuter Stern. Er muß am 1. Advent auf dem Balkon die Adventszeit einleuchten. Er wird bis zum 6. Januar von Weihnachten künden. Ich richte mir für die Adventszeit immer noch Resturlaub ein und verbringe ihn mit Plätzchenbacken, Geschenke vorbereiten und etwas Zeit für mich. Auch hat mein jüngster Sohn Geburtstag und die erste Kerze brennt dann auch an unserem Adventskranz, selbstgemacht und auch dekoriert. Wir arbeiten in der Altenpflege und bevor bei uns der Weihnachtsbaum am Heiligenabend erstrahlt, werden wir mit unseren Kindern unseren &quot;Alten&quot; eine kleine Weihnachtskaffeerunde ermöglichen, mit gemeinsamer Andacht und Musik und natürlich Kerzen. Dann können wir zu unserer heiligen Nacht aufbrechen. Die Christmesse in unserer Gemeinde besuche ich am späten Abend, ganz für mich. Nichts Weltbewegendes, aber das Mögliche machbar machen, auch wenn wir berufstätig sind. Es ist schon eine besondere Zeit, die Adventszeit und sie gibt uns wieder ganz viel.
<em>Bärbel U., Karlsruhe</em>

<span style="font-size: 9pt; font-family: &quot;Verdana&quot;,&quot;sans-serif&quot;;">Am Advent liebe ich die Vorfreude und die Vorbereitung auf Weihnachten:<br /> Die Wohnung weihnachtlich schmücken, jeden Tag eine kleine Überraschung im Adventskalender, Plätzchen backen und gemütlich bei Tee und Kerzenschein Weihnachtslieder hören.<br /> Damit ich dass auch in Ruhe genießen kann und die Adventszeit nicht so stressig wird, besorge ich alle Geschenke schon im November.</span>
<em>Kerstin S., Kassel</em>

Mir ist besonders wichtig, dass der Advent auch wirklich in der Adventszeit stattfindet. Deswegen vermeide ich es, schon im Oktober im Supermarkt Weihnachtsplätzchen zu kaufen. Auch die Wohnung wird erst am Vortag des 1. Advents geschmückt. Es ist heutzutage nicht sehr einfach bei all dem Rummel, aber die Adventszeit ist immer noch eine besondere Zeit der Erwartung. So sehr ich das Plätzchenbacken, die weihnachtliche Musik und die Geschenke mag - das kostbarste sind immer noch die stillen Momente, in denen ich dem Kind in der Krippe ganz persönlich begegne.
<em>Heike H., Berlin</em>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 15:12:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Advent - und was machen Sie?</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////advent-und-was-machen-sie/</link>
			<description>Wohnung dekorieren, Plätzchen backen, Tee trinken - der Advent ist die gemütlichste Zeit des...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wir würden gerne wissen, welche Rituale Ihnen in der Adventszeit am Herzen liegen und was Ihnen besonders Freude macht. 
Schreiben Sie uns, was Sie am Advent lieben und wie Sie sich auf Weihnachten vorbereiten: <link redaktion@entscheidung.org - mail "E-Mail an ... senden.">redaktion@entscheidung.org</link> 
Die besten Ideen und Geschichten werden hier veröffentlicht.
Unter allen Zuschriften verlosen wir weihnachtliche Preise. <link 119 - internal-link "Weitere Informationen zu ... .">Mehr dazu hier ...</link>]]></content:encoded>
			
			<author>redaktion@entscheidung.org</author>
			<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 10:30:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kinotipp: Die große Passion</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////kinotipp-die-grosse-passion/</link>
			<description>Sie haben eine fast 400-jährige Tradition und locken eine halbe Million Besucher aus der ganzen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Unaufdringlich begleitet Regisseur Jörg Adolph die Passionsspiele von den Vorbereitungen 2008 bis zur letzten Aufführung im Herbst 2010. Zentrale Figur ist dabei Spielleiter Christian Stückl. Der Zuschauer wird Zeuge des ersten Herantastens an Dialoge und Musik, der Auswahl der Darsteller und des Entstehens des Bühnenbildes. Er reist mit den Hauptdarstellern zur Spurensuche nach Israel, ist mit dabei, wenn in Indien Stoffe eingekauft werden und stattet dem Papst in Rom einen Besuch ab. &nbsp;Er erlebt das anfängliche Durcheinander bei der Probe der Massenszenen und den Moment der Vollendung bei der Premiere vor 5.000 Zuschauern. 
<strong>Ein Dorf im Spannungsfeld</strong>
Der Film verzichtet dabei völlig auf Kommentare und Interviews und wirkt ungekünstelt und authentisch. Dennoch bekommt man einen guten Eindruck von dem Umfang und der Komplexität der Inszenierung (obschon man sich als Norddeutscher manchmal Untertitel wünscht). 
Deutlich wird das Spannungsfeld zwischen Kommerz und Kunst, Provinz und großer Welt, Gott und Menschen, Vision und Realität. Nichts ist dabei wirklich schlicht und einfach. Da stoßen Interessen der Lokalpolitik, Finanzprobleme, künstlerische Ansprüche, persönliche Animositäten, interreligiöse Befindlichkeiten, das Ringen um das richtige Verständnis von Jesus, Marketing und Frömmigkeit aufeinander. Nicht weiter verwunderlich, wenn sich ein ganzes Dorf mit &quot;der größten Geschichte aller Zeiten&quot; auseinandersetzt. 
<strong>Mehr Fragen als Antworten</strong>
Neben dem gewaltigen Unterfangen, ein sechsstündiges Stück mit über 2.000 Darstellern und einem Gesamt-Budget von 32 Millionen auf die Bühne zu bringen, kommen aber auch die kleinen Momente nicht zu kurz, was den Charme des Films ausmacht. 
In den gut zwei Stunden werden mehr Fragen aufgeworfen als beantwortet. Aber gerade das ist eine Einladung an die Zuschauer, sich selbst mit der Person und der Geschichte Jesu Christi auseinanderzusetzen. 
<em><strong>Die große Passion.</strong> Ein Dokumentarfilm von Jörg Adolph. Deutschland 2011, 144 Minuten</em>
<strong>Kinostart: 17.11.2011</strong>
Weitere Infos unter: http://www.passion-derfilm.de/]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 Nov 2011 14:39:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Weltweiter Gebetstag für verfolgte Christen</title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////weltweiter-gebetstag-fuer-verfolgte-christen/</link>
			<description>Seit Monaten schon sitzt Asia Noreen aus Pakistan im Gefängnis. Sie wurde zum Tod verurteilt, weil...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Pakistan ist neben Eritrea und Algerien eines der drei Schwerpunktländer beim diesjährigen Gebetstag für verfolgte Christen, der am 13. November stattfindet. Alle drei Staaten stehen auf dem Weltverfolgungsindex und gehören zu den Ländern, in denen Christen derzeit am stärksten verfolgt werden. 
<strong>Berüchtigte Blasphemiegesetze</strong>
Nach Informationen des Hilfswerkes Open Doors, das zusammen mit der Weltweiten Evangelischen Allianz zum Gebetstag aufruft, leiden nahezu 1.500 Christen im ostafrikanischen Eritrea wegen ihres Glaubens in Militärgefängnissen und Frachtcontainern. Häufig werden sie genötigt, ihren Glauben schriftlich zu widerrufen, um frei zu kommen. Im nordafrikanischen Algerien droht vielen Hausgemeinden die Schließung. Christen, die bei privaten Gebetsversammlungen entdeckt werden, werden festgenommen. In Pakistan werden die berüchtigten Blasphemiegesetze willkürlich gegen Christen eingesetzt. Wie ein Damoklesschwert schwebt über Christen die Todesstrafe, sollten sie von Nachbarn oder Verwandten der Beleidigung des Islams beschuldigt werden. 
<strong>Kraft und Ermutigung</strong>
Die Schicksale der Christen in diesen drei Ländern stehen beispielhaft für die 100 Millionen Christen, die derzeit weltweit verfolgt und benachteiligt werden. &quot;Auf ihnen lastet ein immenser Druck&quot;, so Markus Rode, der Leiter von Open Doors Deutschland. &quot;Diese Christen brauchen dringend unsere Gebetsunterstützung. Denn sie wissen, dass sie durch Gebet besondere Kraft und Ermutigung in schwierigen Zeiten erhalten.&quot;
Weitere Informationen zum Weltweiten Gebetstag für verfolgte Christen finden Sie <link http://www.opendoors-de.org/aktiv-werden/beten/wwgt/wwgt2011/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">hier</link>.]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 14:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Aber das wussten wir vorher schon </title>
			<link>http://entscheidung.org/aktuell/artikel/datum////aber-das-wussten-wir-vorher-schon/</link>
			<description>Eine Kurzgeschichte von Martin Käthler.</description>
			<content:encoded><![CDATA[ <strong>18. April 1998 </strong>
Es war ein schwieriges Projekt, heute ist es endlich vollbracht. Wir haben nun allen 83 uns bekannten Tieren einen Funksender verpasst. Jetzt können wir sämtliche Bewegungen quasi online beobachten. Halleluja. Wir müssen nur darauf achten, auch den Nachwuchs zu gegebener Zeit zu &quot;chippen&quot;. Ein wichtiger Schritt zur Erhaltung dieser wunderschönen Art. 

<strong>27. Oktober 2002 </strong>
Um drei Uhr früh klingelte das Telefon. Eine Katastrophe. Die Ölbohrungen sind genehmigt. Mitten im Naturschutzgebiet. Mit den Bohrungen kommt die Industrie, kommen die Menschen, kommt der Tod. Ich bin verzweifelt. Zwei Jahre Kampf gegen diesen Wahnsinn vergeblich. Aber das wussten wir vorher schon.

<strong>14. Januar 2006 </strong>
Wieder ein unbewegliches Sendersignal. Wir sind geübt... Wir wissen, wenn sich ein Signal länger als einen Tag nicht von der Stelle rührt, haben wir ein weiteres Tier verloren. Es sind jetzt nur noch 25. 

<strong>13. März 2008</strong> 
Die Lage hat sich dramatisch zugespitzt. Wir haben bald genug Geld zusammen für die &quot;Operation Adam und Eva&quot;, wie wir sie zugegeben sarkastisch nennen. Hoffentlich klappt alles.

<strong>14. August 2008</strong>
 Es sind nur noch zwei Tiere. Ein Männchen, sechs Jahre alt, und ein Weibchen, noch sehr jung, gerade mal zweijährig. Morgen in aller Früh werden wir uns aufmachen in die letzten heilen Fleckchen dieses ehemaligen Paradieses und versuchen, beide zu fangen. 

<strong>12. Juni 2010 </strong>
Es hat wieder nicht geklappt. Das erste Jahr ging gar nichts, aber dann haben die beiden sich doch angenähert und es auch ein paar Mal versucht. Aber sie ist nicht trächtig geworden. Auch dieses Mal nicht. Ob es an der Gefangenschaft liegt? Aber was sollen wir machen, es sind die zwei letzten ihrer Art. 
<em>Martin Käthler ist seit über 15 Jahren im Sozial-Marketing tätig. Die Beschäftigung mit Leid und Not, aber auch mit Hoffnung ist die Quelle seiner Kurzgeschichten. </em>
<em>Noch mehr Geschichten von Märtin Käthler gibt es unter <link http://www.kurzgeschichten-mk.blogspot.com/ _blank external-link-new-window "Opens external link in new window">kurzgeschichten-mk.blogspot.com</link></em>]]></content:encoded>
			
			
			<pubDate>Wed, 02 Nov 2011 12:27:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
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